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Arbeitsplatz

Hydration am Arbeitsplatz: Warum Trinken über Fokus und Produktivität entscheidet

52 % vergessen bei Stress zu trinken. Was das für euer Team kostet – und warum Geschmack, Nähe und die richtige Infrastruktur den Unterschied machen.

Marie Körner

Marie Körner

5 Min. Lesezeit

Mitarbeitende am Re:Drink-Point – Hydration am Arbeitsplatz als Produktivitätsfaktor

Stressiger Dienstag, volles Programm. Irgendwann um 15 Uhr fällt auf: das erste Glas Wasser steht noch unberührt auf dem Schreibtisch. Kein Einzelfall — laut der Deutschland-Trinkstudie 2019 vergessen 52 % der Menschen an stressigen Tagen schlicht zu trinken. (1) Nicht aus Faulheit, sondern weil das Gehirn im Fokus-Modus Durstsignale aktiv unterdrückt.

Im Arbeitsalltag entscheidet oft ein unterschätzter Faktor über unsere Leistungsfähigkeit: Hydration. Wer seine Flüssigkeitszufuhr optimiert, kann gezielt die Konzentration steigern und langfristig das Wohlbefinden am Arbeitsplatz verbessern. Statt kurzfristiger Energie-Booster braucht es ein grundlegendes Verständnis dafür, wie der Körper Flüssigkeit nutzt. Genau hier setzen moderne Corporate Wellbeing-Ansätze an — mit nachhaltigem Impact auf Fokus, Energie und mentale Klarheit.

Hydration verstehen: Warum ist es so wichtig, ausreichend zu trinken?

Fangen wir bei den Basics an. Echte Hydration bedeutet nicht einfach, literweise Wasser in sich hineinzuschütten. Es geht um die Fähigkeit des Körpers, ein Gleichgewicht der Flüssigkeitslevel aufrechtzuerhalten.

Dabei spielen Elektrolyte wie Natrium und Kalium eine entscheidende Rolle. Sie fungieren als chemische Botenstoffe, die dem Körper helfen, Flüssigkeit in die Zellen zu transportieren und dort zu speichern. Ohne dieses Gleichgewicht läuft der interne Motor heiß — egal, wie viel getrunken wird.

Wie viel Wasser ist „genug"?

Es gibt keine Pauschalantwort. Der Bedarf hängt von Körpergröße, Aktivitätslevel und sogar dem Klima im Raum ab.

  • Faustregel: 8–10 Gläser pro Tag sind ein guter Anker.

  • Einflussfaktoren: Stress erhöht den Flüssigkeitsbedarf, salzhaltige Snacks entziehen dem Körper Wasser, während Obst und Gemüse wie Gurken oder Äpfel wertvolle Hydrationshelfer sind.

Der physische Impact: Was passiert im Körper?

Wer gut hydriert ist, arbeitet auf einem anderen Level. Die Vorteile gehen weit über das bloße Durstlöschen hinaus:

  • Energie-Boost: Dehydration führt direkt zu Müdigkeit, da das Herz mehr Aufwand benötigt, um Blut und Sauerstoff zu transportieren. Wasser ist der natürliche Wachmacher.

  • Prävention von Kopfschmerzen: Dehydration ist einer der häufigsten Auslöser für Spannungskopfschmerzen. Wer gut hydriert bleibt, hält den Kopf frei für komplexe Aufgaben.

  • Verdauung & Stoffwechsel: Wasser löst Nährstoffe auf und transportiert sie zu den Zellen.

„Wasser ist wichtig für unseren Flüssigkeitshaushalt. Es löst Nahrungsbestandteile wie Zucker und Salz sowie viele Vitamine und Mineralstoffe aus den Nahrungsmitteln und bringt diese zu den Zellen."— Dr. Sabine Voermans, Leiterin Gesundheitsmanagement, Techniker Krankenkasse (3)

Der physische Impact: Was passiert in deinem Körper?


Re:Drink fokussierter Arbeiten mit leckeren Getränken

Kurz erklärt

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Kurz erklärt

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Wer gut hydriert ist, arbeitet auf einem anderen Level. Die Vorteile gehen weit über das bloße Durstlöschen hinaus:

  • Schärferer Fokus: Ausreichend Wasser sorgt für eine optimale Sauerstoffversorgung des Gehirns — die Folge: schnelleres Denken und bessere Problemlösungskompetenz.

  • Stressmanagement: Dehydration kurbelt die Produktion von Cortisol (dem Stresshormon) an. Wer hydriert ist, bleibt auch in hektischen Projektphasen gelassener.

  • Stimmungs-Check: Studien zeigen, dass Dehydration die Stimmung drückt.2 Gute Laune im Team ist also auch eine Frage der richtigen Trinkkultur.

  • Angstzustände managen: Eine stabile Hydration unterstützt das Gleichgewicht von Neurotransmittern wie Serotonin — das hilft dabei, mental stabil und widerstandsfähig zu bleiben.

Warum scheitern wir trotzdem am Trinken?

Viele Menschen denken, dass sie ausreichend trinken. Die Realität sieht laut der Deutschland-Trinkstudie 2019 anders aus:

  • 52 % der Deutschen vergessen bei Stress zu trinken.

  • 56 % der Mitarbeitenden fehlt die Zeit zum Trinken — dadurch leidet ihre Produktivität.

Dass Trinken im Alltag vergessen wird, liegt selten an fehlender Disziplin, sondern an der Umgebung. Wer Trinkgewohnheiten verbessern will, braucht Strukturen, die Hydration einfach und selbstverständlich machen. Und das beginnt beim Geschmack: Unser Gehirn ist auf neue Reize programmiert — reines Wasser bietet nach dem dritten Glas kaum noch einen Belohnungseffekt. (2)

Kurz erklärt

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Das bestätigen auch unsere Kundendaten: In einer Umfrage unter Mitarbeitenden von SFC Energy, Octopus Energy und ATRON (Januar 2026) gaben 58 % an, mit Re:Drink mehr am Tag zu trinken als vorher — nicht weil sie es sich vorgenommen hatten, sondern weil die Auswahl es einfach machte. 56 % berichteten zudem von einer spürbar besseren Büroatmosphäre und mehr Teamgeist. (4)


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FAQ: Hydration am Arbeitsplatz

Warum trinken Menschen mehr, wenn Getränke Geschmack haben?

Das Gehirn sucht nach Abwechslung. Reines Wasser bietet nach dem dritten Glas kaum noch einen Belohnungseffekt — Fachleute nennen das Palate Fatigue.2 Ein Hauch natürlicher Geschmack überwindet diese Ermüdung und hält die Trinkmotivation über den gesamten Tag aufrecht.

Warum vergessen Menschen unter Stress zu trinken?

Im Fokus-Modus schaltet der Körper Durstsignale aktiv ab, um Energie für die aktuelle Aufgabe zu sparen. Das Ergebnis: 52 % der Deutschen trinken bei Stress zu wenig1 — ohne es bewusst zu merken.

Wie viel sollten Mitarbeitende täglich trinken?

Als Orientierung gelten 2–2,5 Liter pro Tag. Entscheidend ist nicht die genaue Menge, sondern dass regelmäßig und über den Tag verteilt getrunken wird — nicht erst wenn Durst spürbar wird.

Welchen Einfluss hat Dehydration auf die Stimmung im Team?

Studien zeigen, dass bereits milde Dehydration die Stimmung messbar senkt und den Cortisolspiegel erhöht.2 Gut hydrierte Teams sind gelassener, kommunizieren besser und sind weniger fehleranfällig.

Was ist der wichtigste Faktor für mehr Trinken am Arbeitsplatz?

Nähe und Attraktivität der Quelle. Die Getränkequelle muss nah am Arbeitsplatz sein und echte Geschmacksvielfalt bieten — sonst passiert einfach nichts, egal wie gut die Absichten sind.


Quellen

  1. Deutschland-Trinkstudie 2019. Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE). Erhebung zum Trinkverhalten Erwachsener in Deutschland.

  2. Armstrong, L.E. & Epstein, Y. (1999). Fluid-electrolyte balance during labor and exercise: Concepts and misconceptions. International Journal of Sport Nutrition, 9(1), 1–12.

  3. Voermans, S. Zitat im Kontext des TK-Gesundheitsmanagements. Techniker Krankenkasse (TK), Hamburg.

  4. Re:Drink Kundenumfrage, Januar 2026. Interne Erhebung unter Mitarbeitenden von SFC Energy, Octopus Energy und ATRON. Nicht öffentlich verfügbar.

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